FICHTRE – Ein vielseitiger Künstler
- 16. Mai 2024
- 2 Min. Lesezeit
Mathias Forbach, geboren 1983 in Vevey, ist Illustrator, Mediendesigner und leidenschaftlicher Liebhaber von Bildern, Literatur und Musik.
Er lebt und arbeitet zwischen Basel und der Romandie.
Als Teenager wurde er zu Fichtre!, als er sich ein Alter Ego ausdenken musste, um seine Graffitis zu signieren. Nach seinem Bachelor-Abschluss an der École cantonale d’art de Lausanne im Jahr 2005 war er 2014 Mitbegründer des Kunstraums STADIO in Vevey. 2015 erwarb er den WorkMaster an der Haute École d’art et de design de Genève, wo sich seine Zeichnungen weiterentwickelten und verwandelten und sich mit Worten vermischten.
Sein facettenreiches Universum ist inspiriert von alltäglichen Themen, die ihn bewegen, von metaphysischen und surrealistischen Motiven, von Raum, Zeit und stets von Emotionen. Anthropomorphe Figuren, Pop- oder Pastellfarben, grafische Überlagerungen, Rastereffekte, die an alte Drucktechniken erinnern, sowie geometrische und symbolische Formen, die den Grundlagen der Illustration eigen sind, werden eingesetzt und bilden eine persönliche grafische Sprache, die sich ständig weiterentwickelt.
Parallel dazu begeistert ihn seit 13 Jahren die Wissensvermittlung durch seine Lehrtätigkeit an der ÉDHÉA. Sein Austausch inspiriert seine Arbeit ebenso wie seine Reisen, auf denen er seine Skizzenbücher stets bei sich trägt. Die Magie des Papiers spiegelt sich auch in seiner Liebe zum Buch wider.
Auch wenn Papier sein bevorzugtes Medium bleibt, experimentiert er auf anderen Oberflächen: von Tischdecken in Restaurants über Turnschuhe für die Marken Camper oder On bis hin zu Leinwänden, Flugzeugen für Swiss, Weinflaschen, Wänden, Schallplatten und einem Auto, um nur einige Beispiele zu nennen.
Dank seiner ästhetischen und technischen Erkundungen konnte er einzigartige Illustrationen für kommerzielle Aufträge oder persönliche und gemeinschaftliche Projekte schaffen, stets mit dem Ziel, sich von den Emotionen des Augenblicks leiten zu lassen und seine Beziehung zum Zeichnen und zur Kunst zu hinterfragen.
